Workshop MehrMusik 2019 / App und los!

Im Anschluss an meinen Tagesworkshop im Rahmen der MehrMusik Fortbildung möchte ich hier noch meine Gedanken und Ideen allen Teilnehmer*innen zur Verfügung stellen. Sie dienen der Nachahmung, haben aber keinen Arbeitsblatt-Charakter. Daraus folgt natürlich, dass man diese Ideen nachahmen kann, aber sie für sich und seine Sitution adaptieren muss. Die Abfolge der Ideen hilft für einen Stundenverlauf im Unterricht.

Ein großes „Danke“ allen fürs Mitmachen und das Einlassen auf diese neue Wege. Mein besonderer Dank an Ute Legner, für ihren unermüdlichen Einsatz für die kulturelle Bildung in Augsburg und Umgebung.

Hier geht´s zum Beitrag….

Bilder aus dem Workshop:

Hilfe, das Bild spricht zu mir!

#wirvomfach | Fachlehrertagung in Dillingen

Sehr zu meinem Vergnügen durfte ich mit Fachlehrkräften Bilder zum Sprechen bringen. In erster Linie ging es dabei darum, Gegenständen Leben einzuhauchen und so Inhalt sowie Bedeutung zu generieren. Plötzlich erzählt so z.B. eine Mona Lisa ihre Geschichte und berichtet warum Sie von wem gemalt wurde. Römische Statuen wurden lebendig und berichteten aus ihrer persönlichen Geschichte.

Es entsteht ein Weg, Kinder selbst in die Rolle des Gestalters zu bringen. Sie informieren  sich vorab entsprechend, um die darzustellende Person lebendig werden zu lassen. Über die Apps lassen sich die Bilder animieren und als Video aufnehmen. In einer zweiten Phase werden die so erstellten Videos in einem selbst gefertigten Buch gesichert, das aufgrund des Formats (ePub) auch zum Teilen geeignet ist.

Die Kinder schaffen durch die Medienarbeit einen Bezugsrahmen zwischen Objekt und Inhalt. Es findet ein erster Schritt in Richtung Lernen durch Lehrern sowie konstruierendes Lernen eingebettet in die Nachdenklichkeit des Alltags und eingebettet in von Nutzern generierte Kontexte (Context Aware Learning) statt.

Ganz nebenbei erleben Kinder hier auch die Entstehung von „DeepFake“. Personen sprechen Sätze, die sie so nie geäußert haben. Eine Sensibilisierung bezüglich möglicher Manipulationen findet statt.

 

Beispiele für sprechende Bilder:

https://kurzelinks.de/m4qa (Statue)

https://kurzelinks.de/7xhn (Gemälde)

 

Verwendete Apps:

Mug Life

Photo Speak

Chatter Pix Kids

BookCreator

Neben diesen iOS Apps lassen sich weitere Android Apps im Google PlayStore finden. 

EDUswabia18

Zur Zeit kommen meine Beiträge auf dieser Webseite etwas zu kurz. Der Grund?

#EDUswabia18

WebseiteEduswabia

Da ich immer wieder von Teilnehmer*innen verschiedener Fortbildungen den Wunsch nach einer umfangreichen lokalen Fortbildung im Bereich „digitale Bildung“ gehört habe, entschloss ich mich, eine solche ins Leben zu rufen. Gemeinsam mit meinem zuständigen Schulrat haben wir nun die Veranstaltung #EDUswabia18 geplant. Die Anmeldemöglichkeiten sind eröffnet.

Unter www.eduswabia.de findet ihr alle nötigen Informationen.

Die Anmeldung läuft unter www.eveeno.com/eduswabia

Zwei Tage lang geben wundervolle Referent*innen ihre Erfahrungen an die Besucher weiter und tragen so dazu bei, dass digitale Bildung an Schulen eine Chance erhält.

Wir freuen uns über Ihre Teilnahme. Laden Sie sich hier den Ausschreibungstext herunter: EDUswabia_Ausschreibung TEXT

Laudatio

Sehr erfreut haben uns bei der Preisverleihung des FraMediale-Preises 2018 die wertschätzenden Worte von Horst Sulewski, Mitglied des GMK Vorstands. Mit seiner Erlaubnis ist die Laudatio hier nachzulesen. Vielen Dank, Horst Sulewski!

 

Laudatio

Sehr geehrte Damen und Herren,

Liebe fraMediale-Besucherinnen und – Besucher,

Die Frankfurter Filmmacherin Birgit Lehmann hat vor einigen Jahren einen sehr schönen Dokumentarfilm gemacht, der den Titel trägt: „Mein Name und ich“ und der der Frage nachgeht, ob der Name Auswirkungen auf die Persönlichkeit des jeweiligen Menschen hat.

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FraMediale 2018 Preis

Hurra!

Wir haben den FraMediale-Preis 2018 gewonnen.

Zum Thema „Digitales Lernen: Reality, Science & Fiction“ sind jetzt bei der Fachtagung und Medienmesse fraMediale an der Frankfurt University of Applied Sciences herausragende Praxisbeispiele in vier Kategorien ausgezeichnet worden. Meine Schule, die Pestalozzi-Grundschule Gersthofen gehört zu den Preisträgern. Dies macht mich sichtlich stolz. (Hier geht es zum Presseartikel)

Auf Grund mehrfacher Nachfragen bzgl. unserer Arbeit, möchte ich unsere eingereichte Projektbeschreibung hier zur Verfügung stellen.

 

Projektbeschreibung

Einbetten + Öffnen

Die Lebenswelt mit Digitalisierung und Migration gehört zum Bezugsrahmen des schulischen Lernens an der Pestalozzi-Grundschule Gersthofen. So bettet die Schule neue Lernformen mit digitalen Endgeräten, Apps und WLAN in drei regelmäßig angebotene Unterrichtsprojekten ein: Wortschatzsuche, Spiel-+Tanzszenarien programmieren, Meine Spuren im Museum.

 

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#edudays18

Mit den #edudays 2018 veranstaltete die PH Niederösterreich gemeinsam mit der Donau-Universität Krems eine Tagung für Lehrende aller Unterrichtsfächer, deren Ziel es war, Lehren und Lernen mit digitalen Medien kritisch zu reflektieren und Impulse für einen optimalen Einsatz zu geben.

Unter den thematischen Schwerpunkten „digitale Kreativität“ und „coding & making“ präsentierte ich meine Idee „digital erdacht – analog gemacht | vom Klang der Dinge“.

Mein Vortrag gewährte Einblicke  sowohl in den Makerspace „Dadamachine“  als auch in die Komposition, die diese Maschine abspielte, erklärte aber auch die Einbettung des Präsentierten in den gesamten Musikunterricht. Die Dadamachine ist für mich die logische Konsequenz in meinem Bemühen um die Einbindung digitaler Medien in den Musikunterricht der Grundschule. Insofern hatte der Vortrag auch die Funktion, meine eigene didaktische Position aufzuzeigen… Lesen Sie hier weiter.1522956589032.JPG

#molol18

Am Donnerstag, 08.03.18, startet die vermutlich europaweit größte Fortbildung im Bereich digitaler Bildung für Lehrkräfte aller Schularten an der Universität in Oldenburg. Ich freue mich riesig, auch in diesem Jahr erneut als Referent eingeladen worden zu sein. In meinem ersten Workshop geht es um den Einsatz einer Dadamachine im Unterricht der Grundschule. Wir werden selbst musikalisch loslegen, programmieren und im Stil eines Steve Reich komponieren.

Workshop 2 beschäftigt sich mit der Fortführung unseres Spracherwerb-Projekts „Wortschatzsuche“. Um hier dem Workshop-Charakter mehr Rechnung tragen zu können, veröffentliche ich die Folien vorab. So erhoffe ich mir mehr Zeit mit den Teilnehmer*innen auf Sprach-Suche zu gehen und kompositorisch kreativ zu werden.

Unter diesem Link lassen sich die Folien laden: Wortschatzsuche2018Oldenburg

Wir sehen uns in Oldenburg! Nicht vergessen: Für beide Workshops Kopfhörer mitbringen.